Rocketbook Everlast – Das unendliche Notizbuch

Lesezeit: 4 Minuten

Papier unbegrenzt oft verwenden! (und
digitalisieren)


Mein Bruder hat mir dieses Weihnachten ein Rocketbook geschenkt. Ich habe vorher noch nie davon gehört und war begeistert.

Davor habe ich einen normalen Collegeblock verwendet, um mein Tag zu planen.

Das geht natürlich genauso. Niemand braucht ein Rocketbook, aber es macht es (für mich) angenehmer.

Starten wir mit der Frage:

Was ist das Rocketbook-Everlast?


Ein Notizbuch, was sich unendlich oft verwenden lässt. Es hat nur sechzehn Blätter/zweiunddreißig mit Vor- und Rückseite, die sich mit einem Mikrofasertuch und Wasser wieder weiß wischen lassen.

Der Stift ist ein Frixion. An der Rückseite, wo bei einem normalen Kugelschreiber die Mine herausgedrückt wird, befindet sich ein „Radiergummi“, der nur für diese Stifte funktioniert.

Aber das ist natürlich nicht alles.

Der wirklich Interessante ist, dass sich jede Seite mit der Rocketbook-App digitalisieren und an einen beliebigen Ort/Cloud senden lässt.

Ein Kreuz setzen und fertig.

Was das Rocketbook-Everlast kann:


Am unteren Ende des Rocketbooks befinden sich eine Reihe Symbole. Jedes Symbol lässt sich in der Rocketbook-App einem bestimmten Cloud-Ziel zuweisen.

Zum Beispiel ist Diamant bei mir Mail.

Wenn eine Seite beschrieben ist und an meine Mail soll, setze ich ein Kreuz bei Diamant und scanne dann die Seite mit der Rockeltbook-App.

Das Ganze ist innerhalb von Sekunden geschehen. Scannen und direkt danach auf Senden drücken.

Wer das Kreuz vergisst, kann es nachträglich auf dem Bildschirm setzen.

Genauso ist es möglich, eine Seite an mehrere Clouds zu schicken. Zum Beispiel an die E-Mail und an Evernote.

Mehrere Accounts hinzufügen geht auch. Damit meine ich, wer zwei E-Mail-Adressen oder zwei Evernote-Accounts, kann beide hinzufügen ohne das die App meckert.

Wie das Rocketbook-Everlast aussieht:


Das Papier ist dicker als Gewöhnliches und spezialbeschichtet, aber nicht klobig.

Die Seiten sind mit einer Ringbindung zusammengehalten, die dicker ist, als bei einem Collegeblock. Wohl mit dem Hintergedanken, dass es mehr aushalten muss, wenn es unendlich oft beschrieben wird.

Das Schreibgefühl ist (für mein Empfinden) viel angenehmer, sprich weicher, als bei normalem Papier. Der Stift gleitet leichter über das Papier.

Auf dem Papier befinden sich kleine Punkte, die zur Orientierung dienen. Das heißt, das Rocketbook ist weder liniert, noch kariert. Es hat dezente, kleine Orientierungspunkte, die aber nach dem Scannen in der digitalen Version nicht mehr zu sehen sind.

Der Einband ist aus Hartplastik (also leicht sauber zu halten) mattschwarz und mit dem grünen Everlast Logo versehen.

Für meinen Geschmack ist ein schlichtes, schönes Designe.

Mit welchen Clouds ist das Rocketbook synchronisierbar?


Google Drive, Evernote, OneNote, E-Mail, Dropbox, Slack und mehr.

Wie man das Rocketbook nutzen kann:


Für absolut alles was auf Papier festgehalten werden soll: Für Studente, als Erfolgsjournale, Projektbuch, Tagebuch, Produktivitäts-Reports, Tagesplan und To Do Listen.

Für einfach jeden, der es bevorzugt auf Papier zu schreiben.

Wie ich das Rocketbook nutze?


Ich persönlich nutze es auf unspektakuläre Weise.

Auf der ersten Seite habe ich mein Tagesplan. Weil ich eine Kombination aus Batching und Timeboxing auf einer täglichen Basis verwende, ist das einfach eine Auflistung der Stunden von oben nach unten.

Auf der linken Seite, wie der Tag geplant ist und auf der Rechten, wie er gelaufen ist.

Hier erkläre ich wie Batching funktioniert und hier wie Timeboxing. Wenn du kein Rocketbook verwenden willst: Dort gibt es auch eine kostenlose Vorlage zum downloaden und ausdrucken.

Auf den folgenden Seiten verwende ich für To Do´s und Mindstorming.

Der Grund, warum ich das Rocketbook mag, ist, dass “radieren” leicht ist und keine Spuren hinterlässt.

Wenn ich mit einem Zeitblock früher fertig bin, kann ich eine Pause reinsetzen oder den nächsten Abschnitt vorziehen.

Und natürlich die Papierersparnis – auch eine nette Nebensache.

Die Hälfte ist immer noch frei. Aber es ist gut, ein Paar in Reserve zu haben.

Ich weis bis jetzt zwar nicht, ob Everlast (unendlich) zutrifft, aber mir ist am Anfang etwas anderes, blödes passiert.

Ich habe zu einem normalen Stift gegriffen, weil er neben dem Fixion lag und damit geschrieben. Das lässt sich nicht mehr entfernen und die Seite ist dahin.

Wie ich verhindere, dass das noch mal passiert?

Ich klemme den Stift über das Papier fest, sodass er die Seite bedeckt. Wenn ich mit dem falschen Stift beginnen will, liegt er mir im Weg.

Es gibt jede Menge Möglichkeiten seine Planung komplett digital zu machen.

Das Rocketbook ist für die Menschen, die gerne handschriftlich Dinge festhalten und gleichzeitig auf Digitalisierung nicht verzichten möchte.

Hier noch ein paar Bilder:

Rocketbook Lieferumfang:


Mit zu dem Rocketbook kommt ein Frixion-Stift in Schwarz und ein Microfasertuch in Grau. (Habe vergessen es zu fotografieren.)

Wer das auch so cool findet, kann sich das bei Saturn genauer anschauen.

Hier der Link: Rocketbook – Everlast Letter A4

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